Logo Sophia Altklug - Kristin Kunze "Der Apfel muss gepflückt werden,
ehe er faul wird."
  HomeKurseStückePresseInfos/KontaktLinks
 
 


Lachen über Tod und Trauer

 

Clownin Sophia Altklug spielte "ernste Komödie" im Liebfrauenhaus
Rundschau 23. März 2005

von Rebecca Esser

Mülheim. Zu einer "ernsten Komödie" hatte der Hospizverein Mülheim in das Liebfrauenhaus eingeladen. "Das Stück 'Oma Maria und die erste Geige' sollte auf humorvolle Weise die Themen Leben und Trauer behandeln und auf die Aufgaben unseres Hospizvereins aufmerksam machen", erklärte Paul Hopmann, Vorstandsvorsitzender des Hospizvereins.

Gespannt hörte das begeisterte Publikum eine gute Stunde lang der Clownin Sophia Altklug zu. Dabei zeigte sich, dass auch über ernste Themen wie Trauer und Tod herzhaft gelacht werden kann. In ihrem Stück erzählte die Künstlerin die Geschichte von fünf Generationen Frauen um Oma Maria - un ihrer Geige. Mit wenigen Requisiten und ausgesuchter Musik schlüpfte Sophia Altklug in verschiedene Rollen und machte mit dem Publikum eine Zeitreise. "In meinen Stücken möchte ich das Publikum nicht nur unterhalten, sondern auch ansprechen", betonte sie. Deshalb dient ihr die Geige nicht nur als Musikinstrument, sondern auch zur Vermittlung zwischen Künstlerin und Publikum. "Jeder kennt den Ausdruck 'die erste Geige spielen' und fühlt sich direkt angesprochen."

Dabei behandelt sie nicht nur kritisch, sondern auch durchaus humorvoll die politischen Geschehnisse der Zeit. Themen wie NS-Zeit, Hippie-Bewegung oder die heutige Multikulti-Gesellschaft wurden aufgegriffen und das Publikum auf unterschiedliche Weise zum Nachdenken angeregt. Als Clownin tritt Sophia Altklug seit zwölf Jahren in Hospizen auf. Ihre humorvollen Stücke über Leben und Trauer schreibt sie selbst.

 

 
  © Dr.Kristin Kunze, Institut Erfolg und Humor, Bellingroth 2000 - 2011 Impressum